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Digitalwährung Bitcoin erreicht neues Rekordhoch

Bei kaum einer Währung geht es so auf und ab wie bei der Digitalwährung Bitcoin. Politische Unsicherheiten in aller Welt und die strenge Kapitalverkehrskontrolle in China verleihen der Kryptowährung nun einen erheblichen Aufwind.



Bitcoin
Die Digitalwährung Bitcoin erlebt derzeit einen rasanten Höhenflug an der Börse. Foto: Jens Kalaene  

Die Digitalwährung Bitcoin hat am Freitag (24. Februar) den rasanten Höhenflug der vergangenen Handelstage fortgesetzt und ein Rekordhoch erreicht. In der Nacht sprang der Kurs erstmals über die Marke von 1200 US-Dollar und stieg zeitweise bis auf 1218,85 Dollar.

Am Morgen kam es allerdings zu Gewinnmitnahmen und der Bitcoin wurde zuletzt bei 1161,49 Dollar gehandelt. «Hauptgrund für den jüngsten Preisauftrieb sind Spekulationen auf die Genehmigung des ersten Bitcoin-ETF durch die US-Börsenaufsicht», hieß es in einer Einschätzung von Devisenexperten der BayernLB. Demnach soll die Entscheidung für die Genehmigung des Fonds am 11. März fallen. Dies dürfte den Handel mit Bitcoins grundlegend verändern, weil es mehr Anlegern Zugang zur Kryptowährung verschaffen würde.

Zuvor hatte bereits das «Wall Street Journal» berichtet, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC bis zum 11. März über eine Regeländerung entscheidet, die eine Zulassung des «Winklevoss Bitcoin Trust ETF» ermöglichen würde. Nach Einschätzung von Experten könnte dies für einen starken Zulauf in das Bitcoin-Geschäft sorgen.

Als weiteren Preistreiber nennen Marktbeobachter die generelle Sorge der Investoren vor politischen Unsicherheiten in den USA und in Europa. Zuletzt hatten auch zunehmende Kapitalverkehrskontrollen in China dem Bitcoin Auftrieb verliehen. Chinesische Anleger können derartige Kontrollen umgehen, indem sie auf die staatlich nicht kontrollierte Digitalwährung ausweichen.

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, die im Internet entstanden ist. Sie ist seit 2009 im Umlauf. Bitcoins werden in komplizierten Rechen-Prozessen auf den Computern der Nutzer erzeugt. Sie beruhen auf der so genannten Blockchain-Technik: Dabei werden alle Bitcoin-Transaktionen auf allen beteiligten Rechnern gespeichert, in Blocks zusammengefasst, die jeweils mit sämtlichen vorangegangenen Transaktionen verkettet sind. Ein zentrales Register wie in einer Zentralbank entfällt damit.

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dpa

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Veröffentlicht am:
24. 02. 2017
11:30 Uhr

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24. 02. 2017
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