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Tipps gegen die Gespinstmotte am Apfelbaum

Dicke weiße Nester voller Raupen besiedeln derzeit Apfelbäume, und sie fressen ihre Blätter ab. So geht man dagegen vor, wenn der Befall stört.



Gespinstmotte am Apfelbaum
Die Apfelgespinstmotte ist ein etwa zwei Zentimeter großer Schmetterling mit weißen, schwarz-gepunkteten Vorderflügeln.   Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn) - Hinter den Gespinsten mit gelblich-braunen Raupen an Apfelbäumen kann nur eine stecken: Die Apfelbaumgespinstmotte. Der Schädling hat dort seine Raupen abgelegt, die im Frühsommer Blätter bis auf ihr Skelett abnagen.

Ist der Befall so stark, dass man ihn bekämpfen möchte, sollten Hobbygärtner die Gespinste herausschneiden und vernichten. Darauf weist der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin. Alternativ kann man versuchen, diese mit einem kräftigen Wasserstrahl von den Zweigen zu spülen.

Es komme aber bei dieser Art Gespinstmotte meist nicht zu einem vollständigen Kahlfraß, so die Experten.

Bis Juli werden aus den Kokons Schmetterlinge

Die Raupen sind erst gelblich-braun mit schwarzen Punkten, färben sich später hellgrau ein. In den Gespinsten verpuppen sie sich dann im Laufe des Junis - man kann dann weiße Puppenkokons ausmachen, die winzigen Hängematten ähnlich sehen. Bis Juli entwickeln sich darin etwa zwei Zentimeter große Schmetterlinge mit weißen, schwarz-gepunkteten Vorderflügeln.

Mit ihnen geht der Zyklus von vorne los: Die erwachsenen Tiere legen Eier an den dünnen Zweigen der Bäume ab. Die Gelege werden von einer Sekretschicht geschützt, die im Laufe der Zeit aushärtet und sich dunkel verfärbt. Daraus schlüpfen im Herbst neue Raupen, die unter dieser Schutzschicht überwintern und im nächsten Frühjahr wieder an den Blättern naschen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
11. 06. 2020
12:44 Uhr

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