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Drei Tipps für einen üppig grünen Balkon

Üppig blühende Balkone ziehen viele Blicke auf sich. Wer die Blütenpracht lange erhalten will, sollte einige einfache Tipps beherzigen.



Balkonpflanzen
Damit die Balkonpflanzen schön blühen: Blumen dosiert und regelmäßig gießen.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Ein schön bepflanzter Balkon hat nichts mit Talent fürs Gärtnern und schon gar nichts mit einem Grünen Daumen zu tun. Diese drei einfachen Tipps gibt die holsteinische Gärtnerin Svenja Schwedtke:

- Der richtige Kübel:

«Auf dem Balkon sollen geeignete Gefäße gewählt werden, die immer auch ein Abzugsloch benötigen», erklärt Schwedtke. Denn die allermeisten Pflanzen dürfen nicht länger in aufgestautem Gieß- oder Regenwasser stehen, da dann ihre Wurzeln faulen würden.

- Gießen nach Fingerspitzengefühl:

«Je sonniger und windiger es ist, desto mehr muss gegossen werden», erläutert die Expertin. «Das Gefühl dafür kommt mit der Zeit. Wer unsicher ist, steckt einen Finger in die Erde und fühlt so die Feuchtigkeit.»

Damit man nicht zu oft gießen muss, sollte man große Gefäße vorziehen. «Je kleiner der Kasten oder Topf, desto schneller trocknet er aus», so Schwedtke. Sie empfiehlt auch, die großen Gefäße mit Pflanzen zu bestücken, die ähnliche Bedürfnisse an Wasser und Nährstoffen haben.

- Regelmäßig putzen:

Regelmäßiges Ausputzen lautet ein Tipp für eine reiche und lange Blüte auf dem Balkon. Damit ist das Entfernen der welken Blüten gemeint, um die Pflanzen auszutricksen. Denn sie hat nur eines im Sinn: Nachwuchs zu produzieren. Nimmt man ihr die welken Blütenköpfe, steckt sie nicht ihre wertvolle Energie in die Ausbildung von Samen, sondern produziert schnell neue Blüten, um den natürlichen Kreislauf beizubehalten.

Aber dieser Tipp trifft nur auf die Art von Blühpflanzen zu, die über eine lange Zeit immer wieder neue Blüten produzieren. Man spricht hierbei von Dauerblühern, zum Beispiel gehören dazu Geranien, Elfenspiegel, Petunien und Fuchsien. Von jenen Pflanzen, die einmal blühen und dann in Ruhepause gehen, ist hier nicht die Rede.

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dpa

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Veröffentlicht am:
30. 04. 2020
04:27 Uhr

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