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Rasenroboter zeigen im Test Sicherheitsmängel

Rasenroboter sind sehr beliebt, weil sie einem lästige Arbeit ersparen und den Rasen gut pflegen. Doch sie haben noch immer Sicherheitsmängel, wie eine Stichprobe der Stiftung Warentest zeigt.



Rasenroboter im Test
Rasenroboter brauchen oft praktische Hilfe, um effizient arbeiten zu können.   Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn) - Die gute Nachricht zuerst: Rasenroboter werden immer besser. Die schlechte: Ihre Sicherheitsmängel bleiben weiterhin bestehen.

Das hat die Stiftung Warentest ermittelt. Demnach stoppen die Sensoren der Geräte diese bei einigen Hindernissen und sogar Kinder-Attrappen nicht ausreichend. Letzteres sogar bei keinem der elf geprüften Geräte, heißt es in der Zeitschrift «test» (Ausgabe 4/2020).

Nachbauten von Kinder-Ärmchen zerschnitten

So wurden Nachbauten von Kinder-Ärmchen oder -Beinchen angeschnitten, zerschnitten oder zerkratzt. Außerdem konnten die Tester bei allen bis auf einem Gerät simulieren, dass ein spielendes Kinder unter den laufenden Roboter und damit in seine Messer greifen kann. 

Der Rat: Kinder und Hunde sollten vor dem Mähen den Rasen besser verlassen. Das geben die Hersteller auch in ihren Betriebsanleitungen an. 

Gute Schnittergebnisse, weitgehend problemlose Navigation

Insgesamt sind die Warentester dafür mit dem Schnittergebnis zufrieden: Die Geräte navigieren weitgehend problemlos, auch bleiben nur wenige fransige Stellen zurück. Selbst die günstigen Geräte ab 330 Euro mähten «gut» bis «befriedigend».

Die Testsieger sind Indego S+400 von Bosch, Automower 105 von Husqvarna, Robolinho 500E von Al-Ko, RMI 422.0 von Stihl, Easymow 6HD von Power G und ROB S600 von MCCulloch. Sie schaffen aufgrund der Sicherheitsmängel allerdings nur die Gesamtnote «befriedigend».

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
26. 03. 2020
10:32 Uhr

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26. 03. 2020
10:32 Uhr



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