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Feine Schicht Sand schützt vor Trauermücken

Sie gelten als ein Anzeichen für sterbende Zimmerpflanzen: Trauermücken. Dabei sollten Hobbygärtner ihre Pflanzen trotz der kleinen Schädlinge nicht gleich aufgeben und Gegenmaßnahmen einleiten.



Untersetzereiner einer Zimmerpflanzen
Am besten gießt man Zimmerpflanzen im Winter über den Untersetzer. Das verhindert, dass zu viel Nässe in den Topf gelangt.   Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Trauermücken sind lästig, aber harmlos. Zwar ernähren sich ihre kleinen Larven von feinen Wurzeln - aber nur von den bereits abgestorbenen.

Sterben Zimmerpflanzen vermeintlich ab und man sieht viele kleine Trauermücken und ihre würmchenförmigen Larven an ihnen, hat das einen anderen Grund: Nässe und Luftmangel im Topf haben dazu geführt, dass die Wurzeln abgestorben sind, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Die Pflanze wurde folglich nicht mehr ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Trauermücken-Larven sind nur Nutznießer des Todeskampfes.

Trauermücken und ihre Larven bemerken Hobbygärtner oft im Winter an Zimmerpflanzen. Denn in diesen lichtschwachen Monaten mit trockener Heizungsluft im Zimmer wird tendenziell zu viel gegossen.

Als Maßnahme gegen die Trauermücken und das Absterben sollte man die Erde möglichst trocken halten - ohne natürlich die Pflanzen auszutrocknen. Am besten wird das Wasser in einen Untersetzer gegeben und überschüssiges, nicht aufgenommenes Wasser bald entfernt.

Außerdem hilft eine Schicht feiner Sand auf der Erdoberfläche des Topfes. Diese erschwert den Trauermücken die Eiablage.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
06. 02. 2020
09:14 Uhr

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Gegenmaßnahmen Larven Pflanzen und Pflanzenwelt Schädlinge Wasser Zimmerpflanzen
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06. 02. 2020
09:14 Uhr



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