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Schadet tiefer Frost den Blumenzwiebeln?

Schadet große Winterkälte den Blumenzwiebeln im Gartenboden? Sie wurden ja bereits im noch warmen Herbst gesetzt.



Blumenzwiebeln
Hart im Nehmen: Blumenzwiebeln, die im Herbst in den Gartenboden gesetzt wurden, halten winterlichen Frost aus.   Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Selbst tiefe Minusgrade im Winter haben in der Regel kaum Auswirkungen auf die meisten Pflanzen im Gartenboden. Das gilt auch für die im Herbst gesetzten Zwiebeln von frühblühenden Pflanzen wie Schneeglöckchen, Tulpen, Krokusse und Narzissen.

Vielmehr gilt: Blumenzwiebeln brauchen sogar die Kälte des Winters, um im Frühjahr zu erblühen. Darauf weist iBulb hin, ein Zusammenschluss von Betrieben der Zwiebelblumenbranche.

Diese Pflanzen leiden nur selten unter Frost, denn sie haben einen Schutzmechanismus. Sie verwandeln Stärke in Zucker. Je mehr davon produziert wird, desto niedriger ist ihr Gefrierpunkt, erläutern die Experten.

Hintergrund: Neue Zwiebeln und Knollen von sogenannten frühblühenden Pflanzen wie etwa Narzisse, Tulpe, Schneeglöckchen und Anemonen werden bereits im Vorjahr gesetzt, genauer gesagt im Herbst vor den ersten Frösten. Sie lassen sich nach ihrer Blüte wieder entfernen und versetzen, können aber auch dauerhaft mehrere Jahre am selben Standort im Boden bleiben.

Sommerblühende Knollenpflanzen wie Calla und Dahlie müssen hingegen den Winter an einem geschützten Ort außerhalb des Gartenbodens verbringen. Sie werden daher im Herbst ausgegraben, eingelagert und erst im warmen Frühjahr ab Ende April bis Mitte Mai wieder eingesetzt.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
10. 12. 2019
12:44 Uhr

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10. 12. 2019
12:44 Uhr



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