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Frostkeimer noch vor dem Winter aussäen

Pflanzen brauchen Wärme für ihr Wachstum? Nicht alle. Für Kaltkeimer gilt das Gegenteil: Sie brauchen es kühl, damit sie keimen. Experten erklären das richtige Vorgehen.



Kaltkeimer
Damit Kaltkeimer wie die Schwertlilie (Iris) erblühen, müssen die Samen rechtzeitig ausgesät werden.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Wie manche Menschen erst eine kalte Dusche am Morgen so richtig munter macht, so brauchen auch manche Pflanzen einen Kälteschock vor dem Austreiben. Hier sind es die niedrigen Wintertemperaturen, die die sogenannten  Kalt- oder Frostkeimer quasi aufwecken.

Sie werden meist schon im Herbst ausgesät, aber auch im Dezember ist das noch möglich. Darauf weist die Gartenakademie Rheinland-Pfalz hin. Zu den Pflanzen gehören zum Beispiel Akelei, Bergenie, Buschwindröschen, Eisenhut, Enzian, Frauenmantel, Glockenblume, Herbstzeitlose, Iris sowie Lilie, Pfingstrose, Phlox, Schlüsselblume und Tränendes Herz.

Die Gartenakademie rät, ihre Samen in Kisten zu geben, die zunächst bei 15 bis 18 Grad rund drei bis vier Wochen lang im Haus stehen. Danach kommen sie an einen Standort mit rund 10 Grad Umgebungstemperatur.

Vier bis acht Wochen bei unter fünf Grad

Anschließend stellt man die Kisten an einem frostfreien Tag ins Freie - am besten an einem geschützten Platz. Insgesamt sollte man die Samen für rund vier bis acht Wochen Temperaturen von unter fünf Grad aussetzen, erst dann keimen sie.

Noch ein Tipp: Damit sich die hungrigen Vögel im Winter nicht die Samen schnappen, sollte man die Kisten mit Maschendraht abdecken.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
02. 10. 2019
15:52 Uhr

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02. 10. 2019
15:52 Uhr



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