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Von der Sonne verbrannten Rasen mit SOS-Kur retten

Hängende oder verbrannte Blätter, brauner Rasen: Auch die Pflanzen im Garten leiden unter anhaltender Hitze. Wer seinen Rasen aufpäppeln will, kann die SOS-Kur ausprobieren:



SOS-Kur für den Rasen
SOS-Kur nach Hitze: den nächsten Regen abwarten, danach wird gemäht und gedüngt. Foto: Patrick Pleul   Foto: dpa

Es gibt Rettung für gelb gewordenen Rasen, der unter der Sommerhitze gelitten hat. Dafür wird eine Niederschlagsperiode abgewartet, dann wird gemäht und gedüngt. Zu dieser SOS-Kur rät die Sächsische Gartenakademie.

Die Rasendecke sei so in der Lage, sich zu regenerieren und kann auch Unkräuter im Wachstum wieder überholen. Gibt es inmitten der gelben oder braunen Rasenflächen grüne Inseln, handelt es sich dabei meist nicht um Rasen, sondern um Wildkräuter. Sie sind viel resistenter. Die Gartenexperten raten, vor der Kur Kriechendes Fingerkraut, Gundermann, Hahnenfuß und Klee auszustechen und zu entfernen. Sie gelten als ausdauernde Unkräuter.

Besteht die Rasenfläche aus Gräsersorten für einen perfekten Zierrasen oder einen hochwertigen Sportrasen ist die Kur radikaler: Der Rasen sollte dann kurz geschnitten und eventuell sogar vertikutiert werden. Dann muss das Stück neu eingesät werden. Dünger und das regelmäßige Wässern lässt die Gräser bald sprießen.

Bei beiden Methoden ist wichtig, im Spätsommer oder gar erst im frühen Herbst nur noch kaliumbetonten und stickstoffreduzierten Dünger zu nutzen. Er kann den Rasen durch den Winter bringen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
04. 07. 2019
04:34 Uhr

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