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Hälfte der Kuscheltiere mit Mängeln im Detail

Sie werden von Kindern geknuddelt, herumgezerrt und abgelutscht: Stofftiere sind im Alltag ständig einem Härtetest ausgesetzt. Wie viel sie aushalten können, hat nun die Stiftung Warentest überprüft.



Kuscheltiere
Den ganzen Tag im Arm - und abends kommen sie auch mit ins Bett: Kuscheltiere sollten für Kinder sichere Begleiter sein.   Foto: Silvia Marks/dpa Themendienst/dpa-tmn

Der Kuschelteddy ist für Kleinkinder oft ein Dauerbegleiter. Umso wichtiger ist, dass Plüschtiere sicher sind. Bei der Auswahl sollten Eltern auf Details achten, rät die Stiftung Warentest.

Denn oft sind es Zusatzmaterialien oder Accessoires, die für Kinder gefährlich werden können.

Plüschtiere im Vergleich sicherer

Die Hälfte von 22 getesteten Plüschtierprodukten kann die Stiftung zum Verschenken empfehlen: 10 bekamen die Noten «sehr gut» oder «gut», 1 ein «befriedigend». 11 weitere Stofffiguren dagegen erhielten die Noten «ausreichend» bis «mangelhaft» und sind somit nicht empfehlenswert, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift «test» (Ausgabe 12/2020).

Die gute Nachricht: Anders als im vorangegangenen Plüschtiertest («test»-Ausgabe 12/2015) wies keines der geprüften Stofftiere und Figuren krebserregende Stoffe auf. Dieses Mal störten sich die Tester aber unter anderem an erhöhten Schadstoffmengen in Accessoires wie Halstüchern oder Leinen, leicht löslichen verschluckbaren Kleinteilen oder dünnen Verpackungsfolien, bei denen Erstickungsgefahr droht.

Etiketten ab und Tüten weg von den Kids

Für Eltern gilt: Oft lassen sich Kuscheltiere durch einige Handgriffe sicherer machen. So raten die Warentester dazu, unsichere Etiketten im Zweifel von vorneherein abzuschneiden und auch Verpackungstüten aus Plastik von den Kindern fernzuhalten. Wer Kuscheltiere vor dem Gebrauch wäscht, könne zudem Formaldehydgehalte minimieren.

Hersteller, deren Figuren mit «mangelhaft» bewertet wurden, haben der Stiftung Warentest zufolge erklärt, die Mängel zu prüfen oder zu entfernen, die Produkte zurückzurufen oder kostenlos umzutauschen.

© dpa-infocom, dpa:201116-99-354166/2

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Veröffentlicht am:
17. 11. 2020
11:17 Uhr

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17. 11. 2020
11:17 Uhr



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