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Was Pflegende über Medikamente wissen müssen

Wer viele Krankheiten hat, bekommt oft viele Medikamente - klar, dass man da schnell den Überblick verliert. In der Pflege kann das gefährlich werden. Ein paar Tricks helfen aber, das zu vermeiden.



Tabletten-Box
Morgens, mittags, abends: Tabletten-Boxen helfen, bei der Einnahme von Medikamenten den Überblick zu behalten.   Foto: Caroline Seidel/dpa-tmn

Pflegebedürftige müssen oft jede Menge Medikamente nehmen. Aufgabe von Angehörigen ist es dann, den Überblick zu behalten - und das geht leider nur mit etwas Recherche und guter Buchführung, wie das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) erklärt.

Zuerst gilt es dabei, die Arzneimittel genau kennenzulernen: Was muss wann eingenommen werden, wie funktioniert die Einnahme genau? Bei Kapseln und Tabletten ist das oft noch selbsterklärend, bei Augen- und Nasentropfen, Salben oder gar Inhalationen wird es aber oft kompliziert.

Hier gilt: Konsequent nachfragen und die Infos auf einer eigenen Medikamenten-Liste notieren - am besten zusätzlich zum Medikationsplan, den alle Patienten mit mindestens drei verschriebenen Arzneimitteln bei Haus- oder Facharzt bekommen können. Auf der Liste sollten dabei nicht nur die verschreibungspflichtigen, sondern auch alle anderen Medikamente sowie Heil- und Nahrungsergänzungsmittel stehen.

Wissen und notieren sollte man auch, wie ein Medikament aufbewahrt werden kann: Manche müssen zum Beispiel in den Kühlschrank, andere ins Dunkle. Manche Pillen lassen sich in eine Tabletten-Box packen, andere sind dafür nicht geeignet. Zusätzlich sollten Angehörige auf der Verpackung notieren, wann sie diese geöffnet haben - und wie lange das Medikament damit noch haltbar ist. Das hilft auch, rechtzeitig ein Rezept für Nachschub zu besorgen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
31. 01. 2020
05:08 Uhr

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31. 01. 2020
05:08 Uhr



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