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Bei Essen auf Rädern Speisepläne checken und probieren

Das Essen zu Hause fertig auf den Tisch: Klappt es nicht mehr mit der Selbstversorgung, bietet sich Essen auf Rädern an. Anbieter gibt es viele - Pflegende und Angehörige haben die Qual der Wahl.



Essen auf Rädern
Die Zahl der Dienstleister für Essen auf Rädern ist oft hoch. Bei der Wahl eines Anbieters sollten die persönlichen Bedürfnisse im Vordergrund stehen.   Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Hausmannskost oder Diätgericht, Tiefkühlkost oder warme Mahlzeit: Was genau braucht man wie oft? Die persönlichen Bedürfnisse sollten bei der Suche nach einem Anbieter für Essen auf Rädern das erste Kriterium sein, raten die Verbraucherzentralen.

Denn die Zahl der Dienstleister vor Ort ist oft hoch - welche das sind, verraten zum Beispiel Seniorenbüros, Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände oder Kirchengemeinden.

Einen Überblick verschaffen

Beim Anbieter-Check kann man sich zum Beispiel die Speisepläne der letzten Wochen zeigen lassen. Sind die Menüs abwechslungsreich? Wie viel Auswahl gibt es? Kann man Mini-Portionen bestellen? Wird auf Allergien oder religiöse Regeln Rücksicht genommen? Diese Fragen helfen bei der Entscheidung. Auch ein paar Mal probieren ist sinnvoll, wenn es angeboten wird.

Sinnvoll außerdem: Nachfragen, ob Alu-Schalen verwendet werden und ob sie beschichtet sind. Bei unbeschichteten Schalen kann das Essen einen hohen Aluminium-Gehalt haben. Gesunde Menschen scheiden das aus, doch Senioren gehören zu den empfindlichen Verbrauchergruppen. Aluminium kann dort den Angaben nach auf das Nervensystem wirken.

Meisten Anbieter sind unbürokratisch

Bei den meisten Anbietern können Kunden unbürokratisch für den nächsten Tag ordern oder abbestellen. Viele Menüdienste verzichten zudem auf einen schriftlich fixierten Vertrag und lassen sich kurzfristig kündigen. Wird wöchentlich oder monatlich bezahlt, kann die Kündigungsfrist allerdings bis zu vier Wochen betragen.

Pro Menü müssen Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen mit Preisen von 4,50 bis 7 Euro rechnen. Ein Preisvergleich lohnt sich - auch eventuelle Anlieferungskosten und Wochenendzuschläge sind zu berücksichtigen. In Einzelfällen erstattet das Senioren- oder Sozialamt einen Teil der Kosten.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
20. 12. 2019
05:14 Uhr

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20. 12. 2019
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