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Betrugsopfer müssen sich nicht schämen

Wenn Senioren von Trickbetrückern ausgeraubt werden, ist die Scham bei den Betroffenen oft groß. Umso wichtiger ist es, sich nach einem Betrugsfall an eine Vertrauensperson zu wenden. So kann das Geschehene verarbeitet werden.



Eine Seniorin tippt auf ihrem Smartphone
Als Angehöriger sollte man dem Betrugsopfer keine Vorwürfe machen.   Foto: Sebastian Gollnow

Am Telefon oder an der Haustür, mit dem sogenannten Enkeltrick oder als falscher Polizist: Viele Betrüger haben es gezielt auf ältere Menschen abgesehen. Für die Opfer hat das oft dramatische Folgen. Denn viele sprechen nicht über das Erlebte - weil sie sich schämen.

Reden entlastet in diesem Fall aber, erklärt der «Senioren Ratgeber» (Ausgabe 1/2019). Und einen Anlass zur Scham gibt es eigentlich nicht, auch wenn es sich so anfühlt. Die Opfer eines Betrugs trifft ja keine Schuld, sondern die Täter.

Opfer von Betrügern sollten sich deshalb an eine Vertrauensperson wenden. Im Idealfall ist das jemand, der keine Vorwürfe im Stil von «Wie kann man nur so dumm sein?» macht. Anzeige bei der Polizei sollten Betroffene ebenfalls erstatten. Weitere Unterstützung gibt es bei Opferhilfen wie dem Verein Weißer Ring. Hat der Betrug langfristige und schwere Folgen, Alpträume etwa oder Angst vor einem Gang aus dem Haus, sollten sich Betroffene Hilfe beim Psychologen holen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
08. 01. 2019
12:57 Uhr

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