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Wenn Teenager ständig Kumpels mit nach Hause bringen

In einer Familie kann es zu Hause mitunter laut und lebhaft sein. Bringt das Kind noch dazu regelmäßig seine Freunde mit, kann das die Nerven der Eltern stark strapazieren. Was können sie tun, um wieder mehr Ruhe und Entspannung in ihrer arbeitsfreien Zeit zu finden?



Teenager beim Computerspielen
Eltern können mit ihrem Kind Regeln aufstellen, wann und wieviele Kumpels das Kind mit nach Hause bringen darf.   Foto: Christin Klose

Nach getaner Arbeit oder Erledigungen freut man sich auf seine eigenen vier Wände, Ruhe und die Wohlfühlklamotten. Doch kaum hat man den Schlüssel in der Tür, ist die Freude dahin. «Oh, nein! Volles Haus!»

Das Kind hat seine Kumpels zu Besuch, die erfahrungsgemäß stundenlang die Wohnung bevölkern, lautstark Witze reißen und lachen. Trotz wiederholten Gesprächen, dass einem das zu viel wird und nicht passt, hält sich der Teenager nicht daran. Was können genervte Eltern tun, damit sie sich wieder wohl in ihrem eigenen Zuhause fühlen?

«In einer Familie sollen sich alle Mitglieder wohlfühlen, daran müssen Teenager manchmal erinnert werden», erklärt Isabelle Dulleck von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Die Pädagogin rät dazu, das Kind vor die Wahl zu stellen: «Entweder es ist zu einer Kompromisslösung bereit, die gemeinsam besprochen und eingehalten wird. Das könnten Regeln sein wie nur im eigenen Zimmer bleiben, nur eine bestimmte Anzahl von Freunden oder nur zu bestimmten Zeiten.» Oder die Eltern drohen, ihr Hausrecht durchzusetzen und die Gäste der Wohnung zu verweisen.

Im Normalfall wird das Kind ein Interesse daran haben, Letzteres zu vermeiden. Dulleck gibt aber zu bedenken: «Eine Kompromisslösung ist jedoch auch für die Eltern empfehlenswerter, da dadurch verhindert wird, dass das Kind mit seinen Freunden auf für Jugendliche ungeeignete Orte ausweicht.»

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dpa

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Veröffentlicht am:
30. 11. 2018
12:28 Uhr

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