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Beobachtungsfähigkeit schulen: Kinder als kleine Gärtner

In der Erde buddeln, säen, gießen: Kinder gärtnern gerne. Das macht nicht nur Spaß, es schult auch ihre Beobachtungsfähigkeit. Doch was tun, wenn man keinen eigenen Garten hat?



Gärtnern macht glücklich
Pflanzen, buddeln und ernten macht Kindern viel Spaß. Foto: Patrick Pleul/dpa  

Kresse in einer Schale ziehen, den Tulpen frisches Wasser geben oder Keimlingen beim Wachsen zusehen: Auch ohne eigenen Garten können sich Kinder mit Pflanzen beschäftigen.

«Das regt die Beobachtungsfähigkeit an», sagt Maria Große Perdekamp, Leiterin der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Außerdem mache es die kleinen Gärtner stolz, Verantwortung zu übernehmen, etwa beim Gießen. Auch draußen lassen sich Pflanzen beobachten, beispielsweise auf dem Spielplatz oder im Wald. «Da kann man in den nächsten Wochen gucken: «Wo bildet sich das erste Moos?».»

Wer einen Garten zur Verfügung hat, kann im bevorstehenden Frühling die Kinder ein Beet anlegen lassen. Gut klappt das ab vier bis fünf Jahren, sagt Große Perdekamp. Am besten lässt man die Kleinen etwas einpflanzen, das sie selbst gerne essen: Möhren, Salat oder Radieschen. «Wichtig für die Eltern ist, nicht zu hohe Erwartungen zu haben.» Es sei normal und nicht schlimm, wenn Kinder beim Gärtnern vielleicht nach einer Viertelstunde keine Lust mehr haben.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
24. 02. 2017
05:10 Uhr

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Beete Kinder und Jugendliche Pflanzen und Pflanzenwelt Tulpen
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24. 02. 2017
05:10 Uhr



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