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"Es muss ja nicht immer Kartoffelsalat sein"

Bekannt wurde Kati Wilhelm als Biathletin. Heute betreibt die Olympiasiegerin in ihrem Wohnort Steinbach-Hallenberg ein Restaurant – das "Heimatlon". Die 100 beliebtesten Rezepte von Küchenchef Felix Hofmann gibt es jetzt zum Nachlesen und Nachkochen.



Foto: Wolfram Hartmann   » zu den Bildern

Kati Wilhelm und Felix Hofmann: Das Heimatlon-Kochbuch, Suhler Verlagsgesellschaft, 200 Seiten, gebunden, 24,90 Euro. Erhältlich in den Geschäftsstellen Ihrer Heimatzeitung oder im Buchhandel.

So!: Frau Wilhelm, Herr Hofmann, Sie haben ein Kochbuch mit den beliebtesten Gerichten aus dem "Heimatlon" veröffentlicht. Was erwartet die Leser?

Felix Hofmann: Ein kleiner Streifzug durch unsere Küche. Von selbst gemachten Gewürzen über ausgefallene Dips bis hin zu neu interpretierten Klassikern. Alles jahrelang erprobt und von unseren Gästen sehr geschätzt.

Kati Wilhelm: Da wir im "Heimatlon" auf regionale Zutaten setzen, stellen wir im Buch natürlich auch unsere Lieferanten vor. Außerdem gebe ich ganz spezielle Tipps, wie man aus unseren klassischen Hauptgerichten mit wirklich wenig Aufwand ganz neue Kreationen zaubern kann.

So!: Wie entstand die Idee, ein Kochbuch zu schreiben?

Hofmann: Für mich als Koch liegt das nicht sehr fern. Ich gebe mein Wissen sehr gerne weiter, egal ob meinen bisherigen Lehrlingen oder Teilnehmern unserer Kochkurse. Das eigene Kochbuch ist schon seit Jahren ein großer Wunsch von mir gewesen und das nächste liegt gedanklich quasi schon bereit.

Wilhelm: Von mir hätte man aufgrund meiner sportlichen Karriere sicherlich ein anderes Buch erwartet – aber zu meiner neuen Leidenschaft, das "Heimatlon" zu führen, passt die Herausgabe eines eigenen Kochbuches ganz gut. Außerdem weiß ich, dass dieses Kochbuch für Felix etwas ganz Besonderes war und ist – und da habe ich natürlich nicht nein gesagt.

So!: Sie haben die beliebtesten 100 Rezepte aus dem Restaurant zusammengestellt. Was macht sie aus?

Hofmann: Für mich sind es Rezepte, die auch daheim machbar sind und bei denen kein großer Fehlerfaktor besteht. Es sind aus meiner Sicht die bestbewährten und bestdurchdachten Rezepte aus unserer Küche. Und wenn man sich etwas mit dem Buch auseinandersetzt, wird man schnell feststellen, dass dahinter ein ganzheitliches Konzept steht. Je mehr man aus dem Buch kocht, umso einfacher werden die einzelnen Kategorien ineinander verschmelzen und man spart jedes Mal einen Handgriff mehr ein.

So!: Im Buch werden aber nicht nur Rezepte aufgeführt.

Hofmann: Das Buch ist wie ein Helfer, ein Beikoch, der durch Tipps und Tricks dabei helfen soll, den Küchenalltag effektiv, intelligent und mit Spaß zu meistern. Außerdem sind viele kleine Geschenk­ideen und Party-Mitbringsel nachzulesen. Es muss ja nicht immer Tomate-Mozzarella oder Kartoffelsalat sein.

Wilhelm: Wir zeigen, dass man auch mit einfachen Zutaten, die man nahezu überall bekommt, tolles Essen zaubern kann. Gerichte, die man von früher kennt, schmecken mit ein paar Kniffen ganz anders als gewohnt. Beabsichtigt sind auch die großen Mengen, die wir pro Gericht angeben, weil Kochen für viele Leute einfach Spaß macht. Außerdem weiß ich als arbeitstätige Mutter sehr zu schätzen, wenn am nächsten Tag noch etwas vom Vortag übrig ist.

So!: Herr Hofmann, Sie haben in großen, bekannten Restaurants gekocht. Warum sind Sie zurück in den Thüringer Wald gekommen, um im "Heimatlon" die Küche zu leiten?

Hofmann: Ich liebe den Thüringer Wald, die Ruhe und viele alte Traditionen. Die Leute hier sind sehr geerdet und leben nicht großspurig. Und genau das reflektiere ich in meiner Art zu kochen: bodenständige Zutaten von Leuten aus der Region, saisonal abgestimmt und mit Finesse und fundiertem Wissen zu etwas ganz Besonderem verarbeitet.

So!: Frau Wilhelm, welches ist Ihr Lieblingsrezept im Heimatlon-Kochbuch?

Wilhelm: Bratheringe finde ich total cool. Man kommt nicht auf die Idee, Bratheringe mal selbst allein zu machen, eigentlich kennt man die ja nur fertig aus dem Glas, aber dabei ist es so easy und schmeckt soooo viel besser.

 

Autor

Hendrik Neukirchner
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
17. 11. 2017
14:30 Uhr

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