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Warum bitteres Gemüse gesund ist

Die meisten mögen es lieber süß. Dennoch gibt es gute Gründe, die für mehr Grapefruit, Endivie oder Mangold auf den Speiseplan sprechen.



Öfters mal Chicorée
Chicorée gilt dank seiner Bitterstoffe als sehr gesundes Gemüse - wer es aushält, kann auch den besonders bitteren Strunk mitverarbeiten.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa

Bittergeschmack taugt nicht jedem. Doch Gemüsesorten wie Chicorée oder Endivie gelten dank ihrer enthaltenen Bitterstoffe als besonders gesund - ein Argument mehr, diese hin und wieder auf den Tisch zu bringen.

Die Bitterstoffe können die Verdauung auf Trab bringen und haben außerdem positiven Einfluss auf die Funktion von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, berichtet die Zeitschrift «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe September 2020).

Auch in Rosenkohl, Brokkoli, Artischocken, Rucola, Minze, Mangold, Radicchio, in Grapefruit und in verschiedenen Apfelsorten sowie in manchen Gewürzen - unter anderem in Kerbel, Estragon und Lorbeer - stecken die Stoffe.

Diese wirken demnach wohltuend bei Blähungen und verbessern die Verdauung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten. Darüber hinaus könnten Bitterstoffe beim Abnehmen helfen. Sie minderten demnach wegen ihres intensiven Eigengeschmacks den Heißhunger auf süße Speisen.

Im Spätsommer hat zum Beispiel Endivie Saison: Die Blätter schmecken nicht nur als Salat. Man kann sie auch als Bestandteil eines Auflaufs servieren oder in einen Kartoffelstampf hineinmischen.

© dpa-infocom, dpa:200907-99-462796/3

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dpa

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Veröffentlicht am:
07. 09. 2020
13:54 Uhr

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07. 09. 2020
13:54 Uhr



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