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Urgetreide beim Plätzchenbacken nur beimischen

Dinkel, Einkorn und Co. punkten mit einem höheren Eiweißanteil und einem intensiven Geschmack. Wer diese Urgetreide für Weihnachtsplätzchen nutzen will, braucht das richtige Verhältnis.



Urgetreide
Damit der Teig nicht zu klebrig wird, verwendet man lieber weniger oder kein Urgetreide. Zum Backen von Früchtebrot eignet es sich dagegen prima.   Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn

Alte Getreidesorten wie Dinkel, Emmer und Einkorn bereichern zunehmend die heimische Küche. Sie geben Nudeln, Brot, Suppen oder Müsli eine eigene Note. Wer sie zum Plätzchenbacken nutzen will, muss aber etwas aufpassen. Gegenüber Weizen unterscheiden sich die Teig- und Backeigenschaften, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Einkorn etwa enthält ein sehr weiches Klebereiweiß, was die Teigstabilität beeinträchtigt. Damit Teige nicht zu klebrig werden, verarbeitet man das Urgetreidemehl nur anteilig, rät Ernährungsexpertin Sabine Hülsmann.

In der Weihnachtszeit eignen sich Urgetreidesorten dagegen zur Herstellung von Früchtebrot und Christstollen. Ihr meist intensiv nussiger Geschmack harmoniert sehr gut mit Gewürzen wie Zimt und Kardamom. Zudem enthält etwa Emmer besonders viel Vitamin E und Dinkel hat einem hohen Eiweißgehalt.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
02. 12. 2019
04:08 Uhr

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Brot Getreidearten Gewürze Nudeln und Pasta Teig Weizen
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