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Für Tomatensoße keine unreifen Früchte verwenden

Italienische Tomatensoße gibt es zwar auch fertig zu kaufen, selbst gemacht kommt sie aber meist mit weniger Zucker aus. Bei der Zubereitung dürfen keine grüne Tomaten im Topf landen.



Tomaten für die Soße
Für ein Sugo sollten nur richtig reife Früchte verwendet werden. Sind die Tomaten noch grün, kann das darin enthaltene Solanin zu Übelkeit führen. Foto: Jan-Philipp Strobel   Foto: dpa

Unreife grüne Tomaten haben in der italienischen Tomatensoße nichts verloren. Diese enthalten Solanin, einen giftigen und hitzestabilen Stoff, der durch das Kochen nicht abgebaut wird, warnt die Zeitschrift «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe 15. August 2019).

Verarbeitet man unreife Tomaten, droht eine Solaninvergiftung. Sie macht sich nach Angaben der Zeitschrift durch Benommenheit, Atemprobleme, Berührungsempfindlichkeit sowie Übelkeit bemerkbar.

So lässt sich Sugo einfach selbst herstellen

Eine typisch italienische Tomatensoße, auch Sugo genannt, lässt sich einfach selbst zubereiten. Für einen halben Liter nimmt man am besten ein halbes Kilogramm rote Tomaten. Zuerst wird dazu Butter mit Olivenöl in einem Topf zum Schmelzen gebracht. Darin werden Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie bei geringer Hitze 5 Minuten weich gedünstet.

Anschließend rührt man die gehäuteten und gewürfelten Tomaten zusammen mit Tomatenmark, etwas Zucker, Kräutern wie Basilikum, Oregano, Thymian und Lorbeerblättern ein, würzt mit Pfeffer und Salz. Das ganze wird aufgekocht und köchelt bei reduzierter Hitze 15 bis 20 Minuten, bis die Soße eindickt.

Sugo lässt sich in kleinen Portionen einfrieren. Er hält sich mindestens sechs Monate ohne Geschmacksverlust. Sugo gibt es auch als Fertigsoße zu kaufen. Diese enthält aber meist relativ viel Zucker und teils Geschmacksverstärker.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
30. 08. 2019
11:02 Uhr

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