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Kartoffeln vor dem Kochen besser schälen

Unangenehme Folgen möglich: Kartoffeln lassen sich auch mit Schale kochen und essen. Allerdings ist das mit einem gewissen Risiko verbunden, weil sie den Giftstoff Solanin enthält.



Gekeimte Kartoffel
Großzügig wegschneiden: In den Keimen von Kartoffeln steckt der Giftstoff Solanin.   Foto: Andrea Warnecke

Wer Kartoffeln ungeschält isst, läuft Gefahr, erhöhte Mengen an Solanin aufzunehmen. Das ist ein natürlicher Giftstoff, der sich direkt unter der Schale und vor allem in den Keimen bildet, warnt die Verbraucherzentrale Bayern.

Gerade in falsch gelagerten Kartoffeln kann der Solaningehalt auf gesundheitsschädliche Mengen ansteigen. Die Folgen machen sich in gereizten Schleimhäuten, Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen bemerkbar. Deshalb sollten grüne Stellen und «Augen» immer großzügig weggeschnitten werden.

Das Tückische: Solanin ist hitzebeständig und bleibt auch beim Kochen, Braten oder Frittieren größtenteils erhalten. Die Verbraucherschützer raten daher, Kartoffeln möglichst in lichtundurchlässigen Verpackungen zu kaufen, etwa in Papiertüten. Anschließend sollten sie kühl und dunkel gelagert werden, beispielsweise in Keller oder Speisekammer. Ist das nicht möglich, ist es besser, nur kleine Mengen zu kaufen und zügig zu verbrauchen.

Großflächig grüne oder stark ausgekeimte Kartoffeln sollten nicht mehr verzehrt werden. Das Kochwasser von Kartoffeln sei auch nicht weiter verwendbar, da Solanin zum Teil ins Wasser übergeht.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
29. 01. 2019
14:48 Uhr

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Giftstoffe Kartoffeln Kochen und Kochrezepte
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