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Bei Lachs lieber zertifizierte Produkte kaufen

Geht es festlich zu, ist Lachs bei Verbrauchern immer noch eine häufige Wahl. Jedoch kann der Fisch durch Antibiotika und Chemikalien belastet sein. Bestimmte Siegel stehen hingegen für eine gute Qualität.



Lachs im Handel
Wer keinen überfischten Wildlachs kaufen möchte, sollte auf das Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) achten. Foto: Carmen Jaspersen  

Neben Gans oder Ente kommt zu den Feiertagen auch häufig Lachs auf den Tisch. Verbraucher sollten beim Kauf auf Produkte mit Nachhaltigkeitssiegeln achten.

Doch vor allem Lachs aus Aquakultur ist häufig gar nicht gekennzeichnet, wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen bei einer Stichprobe herausfand. Von 31 untersuchten Produkten trugen 22 ein Siegel. Alle Wildlachsprodukte waren mit dem Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) gekennzeichnet. Dieses wird für Wildfische aus Beständen vergeben, die nicht überfischt werden.

Atlantischer Lachs ist hauptsächlich aus Aquakultur erhältlich. Von den 14 untersuchten Produkten waren nur 5 zertifiziert. Die höchsten Standards in der Aquakultur bietet das EU-Biosiegel, das bei 3 Produkten vorkam. Es stellt hohe Anforderungen an das Futter sowie die Gabe von Antibiotika.

2 Produkte trugen das Aquaculture Stewardship Council-Siegel (ASC). Es begrenzt zwar, wie viele Fische pro Fläche gehalten werden und die Antibiotikagabe. Es verhindert jedoch nicht, dass das Futter für die Tiere möglicherweise mit der Chemikalie Ethoxyquin belastet ist. Im Futter von Bio-Lachs ist es dagegen nicht enthalten.

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dpa

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Veröffentlicht am:
22. 12. 2016
05:11 Uhr

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Antibiotika Aquakultur Lachs
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22. 12. 2016
05:11 Uhr



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