Zum ewigen Playoff-Gegner Yoshioka unterschreibt in Potsdam

Die ehemalige Libera des VfB Suhl bleibt doch in der Bundesliga und wechselt nach Brandenburg.

Vom Suhler ins Potsdamer Trikot: Minami Yoshioka. Foto: IMAGO/Beautiful Sports

Libera Minami Yoshioka, die in der vergangenen Saison für Volleyball-Bundesligist VfB Suhl wirbelte, bleibt entgegen anders lautender Aussagen doch in der Bundesliga. Die 1,63 Meter große Japanerin, die sich mit ihren spektakulären Rettungsaktionen in Suhl schnell zu einem Publikumsliebling entwickelte, hatte eigentlich angekündigt in ihre Heimat zurückzukehren. Nun unterschrieb sie aber einen Vertrag beim SC Potsdam, der im Frühjahr den Suhlerinnen im Playoff-Viertelfinale unterlegen war. Die Potsdamerinnen, die Yoshiokas Vorgängerin Yurika Bamba – auch sie eine Ex-Suhlerin – nach deren Weggang zu Allianz MTV Stuttgart verloren, hatten Bedarf in der Abwehr-Schaltzentrale. Die 32-Jährige Yoshioka weilt bereits wieder in Deutschland und bereitet sich mit den Potsdamerinnen um den neuen Trainer Stefano Micoli auf die neue Saison vor.

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„Wir haben in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit Spielerinnen gemacht, die zuvor in Suhl spielten. Wir sind überzeugt, dass sie unserem Team mit ihrer Spielintelligenz wichtige Impulse verleihen wird“, wird Potsdams Geschäftsführer Eugen Benzel auf der vereinseigenen Homepage zitiert.

Der VfB Suhl hatte nach Yoshiokas Abgang Xiang-Chen Lai aus Chinesisch-Taipeh verpflichtet. Aber auch Suhls zweite Libera, Emma Sambale, macht vor ihrer zweiten Saison beim VfB wieder einen richtig guten Eindruck, überzeugte etwa beim Testspiel der Suhlerinnen am vergangenen Freitag bei Schwarz-Weiß Erfurt.