Es gibt Geschichten, die beginnen nicht mit einem Traum, sondern mit einem Abschied. Der Abschied von einer Heimat, von einem Leben, das es so nicht mehr gibt. Die Geschichte von Katharina Kowalova ist so eine. Die 23-Jährige sitzt ruhig am Tisch, sucht manchmal nach deutschen Worten, lächelt dann wieder. Wenn sie erzählt, wird schnell klar: Hier sitzt eine junge Frau, die in wenigen Jahren mehr erlebt hat als viele andere in einem ganzen Leben.