Zugunsten SPD Grüne lehnen Erststimmen-Aufruf ab

Das Logo der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild/dpa

Die Grünen werden im Wahlkreis 196 für ihre Kandidatin Stephanie Erben werben und keine Erststimmen-Kampagne zugunsten des SPD-Kandidaten Frank Ullrich starten.

Bei einer Beratung des Grünen-Regionalverbandes Schmalkalden-Meiningen-Suhl mit der Landesspitze habe es „derzeit“ keine Mehrheit dafür gegeben, sagte  Grünen-Landessprecherin Ann-Sophie Bohm  am Donnerstag. Die Grünen-Kandidatin Erben hatte eine Wahlempfehlung für Ullrich zuvor selber ins Spiel gebracht und dabei einen Konsens mit Linken-Bewerber Sandro Witt gesucht. Dieser lehnt aber einen Verzicht zugunsten der SPD ab. Frank Ullrich gilt Prognosen zufolge als einziger Kandidat,  der neben Maaßen eine Siegesschance hätte. Den Wahlkreis gewinnt, wer die meisten Erststimmen holt. Wähler können ihre Erststimme und die für die Kanzlermehrheit  entscheidende Zweitstimme unterschiedlichen Parteien geben.

Die Grünen werden im Wahlkreis 196 für ihre Kandidatin Stephanie Erben werben und keine Erststimmen-Kampagne zugunsten des SPD-Kandidaten Frank Ullrich starten. Bei einer Beratung des Grünen-Regionalverbandes Schmalkalden-Meiningen-Suhl mit der Landesspitze habe es „derzeit“ keine Mehrheit dafür gegeben, sagte  Grünen-Landessprecherin  Ann-Sophie Bohm  am Donnerstag. Die Grünen-Kandidatin Erben hatte   eine  Wahlempfehlung für Ullrich zuvor selber ins Spiel gebracht und dabei einen Konsens mit Linken-Bewerber Sandro Witt gesucht. Dieser lehnt aber einen Verzicht zugunsten der SPD ab. Frank Ullrich gilt Prognosen zufolge als einziger Kandidat,  der neben Maaßen eine Siegesschance hätte. Den Wahlkreis gewinnt, wer die meisten Erststimmen holt. Wähler können ihre Erststimme und die für die Kanzlermehrheit  entscheidende Zweitstimme unterschiedlichen Parteien geben.

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