Zufall oder Verbrechen? Brennende Autos beschäftigen Feuerwehr und Polizei

Bereits drei Mal haben im laufenden Monat Autos in Gehren (Ilm-Kreis) gebrannt. Zufall oder Verbrechen? Zumindest in zwei der drei Fälle gibt es darauf seitens der Polizei noch keine Antwort.

Ist es nur ein auffälliger Zufall oder steckt doch eine Verbrechensserie dahinter? Gleich drei Mal haben in diesem Monat bereits Autos in Gehren gebrannt. Zum ersten Mal wurden Polizei und Feuerwehr in der Nacht zum 4. März gegen 2.35 Uhr ein Fahrzeugbrand in der „Bergstraße Nord“ gemeldet. Ein Audi war hier in Brand geraten, ein daneben geparkter Skoda wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der Sachschaden wurde damals nach Angaben der Polizei auf 8000 Euro geschätzt.

Zehn Tage später, am 14. März dann der nächste Pkw-Brand. Der Fahrer eines Daimlers war hier gegen 11.50 Uhr mit seinem Auto unterwegs. Noch während der Fahrt stieg Rauch aus dem Motorraum und unmittelbar nachdem der Mann in der Schobsetalstraße sein Auto verlassen hatte, kamen Flammen aus dem Motorraum. Verletzt wurde auch hier niemand, das Auto war allerdings schrottreif.

Zu Beginn dieser Woche kam es schließlich zum dritten Brand. Am frühen Montagmorgen brach um 4.55 Uhr ein Feuer im Bereich eines Carports am „Nidderau-Ring“ aus. Ein unterhalb des Carports geparkter BMW wurde durch den Brand beschädigt, eine angrenzende Werkstatt durch das Feuer vollständig zerstört. Menschen wurden auch hier nicht verletzt. Der Sachschaden wird nach Polizeiangaben jedoch auf auf 50 000 Euro geschätzt.

Ob es sich bei den drei Bränden innerhalb kürzester Zeit im selben Ort nur um einen Zufall handelt, oder ob es sich um eine Serie von Brandstiftung handelt, konnte die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung nicht sagen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den Brandgeschehen würden noch andauern, teilte eine Sprecherin mit. Zumindest für den Pkw-Brand am 14. März steht aber fest. dass „es sich zweifelsfrei um einen technischen Defekt“ gehandelt hatte, so die Sprecherin.

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