Zuchthaus-Museum Selbst in den Knast? Kein Problem!

Wolfgang Swietek

Man muss nicht kriminell werden, um selbst einen Einblick in den Strafvollzug zu bekommen. Der Besuch des Zuchthaus-Museums Untermaßfeld macht das möglich. Am 23. November aber das letzte Mal in diesem Jahr.

Wie ist es so im Zuchthaus? In Untermaßfeld erfährt man das aus erster Hand. Foto: Wolfgang Swietek

Ein letztes Mal in diesem Jahr gibt es am Sonnabend, 23. November, die Möglichkeit, das Zuchthaus-Museum in Untermaßfeld zu besuchen. Dazu laden die Mitglieder vom Burg- und Heimatverein Untermaßfeld ein. Tradition ist schon seit Jahren, dass dabei auch Kaffee und Kuchen angeboten wird, damit es in gemütlicher und lockerer Atmosphäre zu Gesprächen kommt. An den Eindrücken der Besucher sind die Betreiber dieses Museums der besonderen Art sehr interessiert, nehmen weitere Anregungen dankbar entgegen. Denn auf dem bisherigen Stand soll das Museum nicht bleiben. Deshalb gibt es auch die Winterpause, die kein Ausruhen für die Mitglieder des Burg- und Heimatvereins bedeutet. Bis zum zweiten Sonnabend im März 2025, wenn sich die Türen des Museums wieder für die Besucher öffnen, sollen weitere in der Zwischenzeit aufgefundene oder erworbene Zeitzeugnisse aus der Geschichte des Strafvollzuges, aber auch aus der Geschichte des Dorfes Untermaßfeld, präsentiert werden. So soll sich auch in der dann schon 13. Saison ein erneuter Besuch des Museums lohnen.

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Geöffnet hat das Zuchthaus-Museum jeden 2. und 4. Samstag im Monat von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Letzter Einlass ist 15.45 Uhr. Sonderführungen für Gruppen gibt es auf Anfrage unter (0179)13 73 152. Weitere Infos im Internet.