Eine leere Volkshaus-Bühne, schwarz ausgehangen, ein Mann, völlig in schwarz gekleidet. Oft ist auch der Humor dunkelschwarz, mit dem der Kabarettist Max Uthoff das Meininger Publikum unterhält. Nichts ist ihm zu schwarz – das Leben mit seinen dunklen Seiten bis hin zum Tod. Dennoch provoziert Uthoff dabei einen Lacher nach dem anderen – ohne sich über solch schwierige Themen lustig zu machen. Insgesamt ein unterhaltsamer Abend. Doch wer seinen Gedanken folgen will, muss sich schon konzentrieren. Denn viel Zeit lässt der Kabarettist seinen Zuhörern nicht, wenn er Pointe an Pointe reiht. Bei Widersprüchen und Absurditäten, die man im Leben aushalten muss und die sich nicht einfach auflösen lassen. Auf die auch er keine Antworten weiß. Sie zumindest nicht anbietet. Das muss schon jeder selbst tun, für sich entscheiden, welche Schlüsse er daraus ziehen will. „Er ist ein Meister der aneinandergereihten, scharfzüngigen Beobachtungen, bei denen sich so mancher Zuhörer wünscht, mal kurz auf die Pausentaste drücken zu können“, wie es in der Ankündigung zu „Alles im Wunderland“ heißt.