Im Februar hatten Unbekannte das Schmalkalder Wahlkreisbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten Frank Ullrich beschmiert und mit einem Ei beworfen (wir berichteten). Die Aktion auf dem Kirchhof, nur wenige Meter vom Wahlkreisbüro entfernt, bestärkt Ullrich in seiner Forderung nach einer Videoüberwachung des Areals. „Es ist ein Unding, was sich hier einige Leute herausnehmen“, sagte ein verärgerter Ullrich unserer Redaktion. Unter diesen „Chaoten“ leide letztlich die ganze Stadt. Wenn jemand Probleme hat, könne er gern auf ihn zukommen, bietet der SPD-Mann Gespräche an. Aber zerstören, schmieren, sprühen oder Eier werfen, das gehe gar nicht. Der Bundestagsabgeordnete denkt da auch an die Folgekosten. Er hofft, dass die Täter geschnappt und bestraft werden. Und sei es, dass sie gemeinnützige Arbeit leisten. In diesen Tagen will Frank Ullrich mit Bürgermeister Thomas Kaminski Möglichkeiten prüfen, der Situation angemessen zu begegnen und Konsequenzen zu ziehen.