Zella-Mehlis/Meiningen Fünf Todesfälle und wieder eine neue Mutation

Das Coronavirus. Foto: dpa/Alissa Eckert;Dan Higgins

Ein erster Fall der brasilianischen Corona-Mutation ist nun auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen aufgetaucht.

Zella-Mehlis/Meiningen - Ein erster Fall der brasilianischen Corona-Mutation ist nun auch im Landkreis Schmalkalden-Meiningen aufgetaucht. Wie Franziska Trabert, Sprecherin im Landratsamt, mitteilte, befand sich der 90-jährige Mann bereits in Quarantäne.

Erneut hat das Virus fünf Todesopfer gefordert. Ein 80- und ein 82-Jähriger aus der Region Schmalkalden, eine 89-Jährige aus dem Grabfeld sowie ein 91-jähriger Mann und eine zwei Jahre ältere Frau aus der Region Kaltennordheim sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Neue Ansteckungen mit Corona gab es in der Kindertagesstätte Regenbogen in Breitungen. Dort wurden eine Erzieherin sowie ein Kind positiv getestet. Wegen des hohen Infektionsgeschehens ist das Kinderhaus Regenbogen, das sich in Meiningen befindet, bis einschließlich 5. März geschlossen – dort hat sich ein weiteres Kind angesteckt. Das gilt auch für die Grundschule Walldorf („Freies Wort“ berichtete). Eine neue Infektion wird außerdem aus dem Pflegeheim „Solepark“ in Schmalkalden gemeldet; dort laufen die Kontaktermittlungen.

Die Neuinfektionen im Landkreis sind weiterhin auf sehr hohem Niveau. Seit der letzten Meldung des Gesundheitsamtes am Donnerstag haben sich 88 Menschen angesteckt. Damit gibt es 408 aktive positive Fälle. Die Zahl der bisher seit Beginn der Pandemie im Frühjahr vergangenen Jahres Infizierten hat sich auf 5690 erhöht.

In Zella-Mehlis sind aktuell 18 Betroffene mit dem Coronavirus infiziert. Nach wie vor die meisten Fälle werden aus Meiningen übermittelt – immerhin 112. In Kühndorf haben sich sechs Menschen angesteckt, in Christes vier, in Dillstädt drei und in Schwarza zwei.

 

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