Als Lucienne Maschotta vor einigen Tagen in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig zwei Pflichtexemplare ihres Buches abgab, dauerte der eigentliche Vorgang nur wenige Minuten. Ein nüchterner Verwaltungsakt. Doch für die 48-Jährige war es weit mehr als das. Vor dem monumentalen Gebäude wurde ihr plötzlich bewusst, was dieser Moment bedeutet: Die Geschichten eines Dorfes mit gerade einmal rund 70 Einwohnern gehören nun zum Gedächtnis Deutschlands. Für jemanden, dem Erinnerungen so viel bedeuten wie ihr, ist das ein besonderer Gedanke.
Zeitreise nach Tachbach Ein Buch, das Seelen bewahrt
Daniela Rust 07.07.2026 - 16:00 Uhr