Entstanden ist derweil ein besonderer Film, dessen "Premiere" gleich vier Mal hintereinander stattfindet, da die 38 Chorfamilien coronabedingt in vier Gruppen aufgeteilt worden sind. Stella Grieshaber als Klara von Katzenstein und Jakob Maier als Sebastian spielten und sangen die Hautrollen im Film "Beste Feinde". Als Katz und Maus müssten sie sich eigentlich voneinander fernhalten. Weil es die Tradition so will und weil es ja schon so oft schief gegangen ist, sagen die Mäuseeltern die von David Wacker und Angeline Tschiggfrey gespielt wurden. Aber als die Kleine Katze Klara sich mit ihresgleichen anfreunden will, gerät sie an die Bauernhof-Bande, die vom Kater Scharfzahn, alias Veit Nüßlein angeführt wird. Hänseleien, Bespitzelung und am Ende sogar die Mutprobe ihren eigenen Mäusefreund zu töten wären dort der Preis für das Dazugehören. Klara sagt mutig "Nein", aber es wird nicht gehört. Da kommt ihr Sebastian und die ganze Mäusefamilie zu Hilfe. Aber auch das reicht noch nicht. Erst als Klaras Mutter, gespielt von Alina Feustel, eingreift und deutlich macht, dass es die unterste Schublade ist, sich immer nur an den Schwächeren zu vergreifen können Alle aufatmen. Ein Kampf zwischen Parteien, die sich gewachsen sind, ein Ringen um eine Lösung auf Augenhöhe, ein Begegnen mit fairen Mitteln, das wäre die richtige Strategie und diese fasst das Schlusslied so zusammen: "Das Leben schenkt und Feinde, damit wir lernen zu verstehen, dass manche Menschen diese Welt mit andern Augen sehen. Das Leben schenkt und Freunde, damit wir lernen zu vertrauen, und immer wenn es schwer wird, auf unsre Freundschaft zu bauen.