Zehnte Serbin beim VfB Suhl Nummer zehn aus Serbien

Neu in Suhl: Jelena Delic. Foto:  

Jelena Delic heißt der dritte Neuzugang beim Volleyball-Bundesligisten VfB Suhl Lotto Thüringen. Nach neun Jahren wird damit wieder eine serbische Spielerin für die Thüringerinnen auf Punktejagd gehen und die erfolgreiche Ära serbischer Spielerinnen beim VfB fortsetzen wollen.

Jelena Delic heißt der dritte Neuzugang beim Volleyball-Bundesligisten VfB Suhl Lotto Thüringen. Nach neun Jahren wird damit wieder eine serbische Spielerin für die Thüringerinnen auf Punktejagd gehen und die erfolgreiche Ära serbischer Spielerinnen beim VfB fortsetzen wollen.

Die 21 Jahre junge Mittelblockerin genoss ihre volleyballerische Ausbildung bei Crvena Zvezda – Roter Stern Belgrad – und gewann mit ihrem Verein in der abgelaufenen Spielzeit das Double aus Meisterschaft und Pokal. Ein krönender Abschluss, um beim VfB die erste Station im Ausland anzutreten. „Ich habe mich für Suhl entschieden, weil mich der Weg, wie sich der Klub entwickelt, sehr beeindruckt hat und ich glaube, dass wir alle viel erreichen können. Jeder im VfB hat sich verpflichtet, diese Entwicklung voranzutreiben und besser zu werden, mit eben diesem Ziel komme ich auch nach Deutschland. Ich will jeden Tag mit jedem Training besser werden und dadurch dem Klub helfen, eine neue erfolgreiche Geschichte zu schreiben“, so die 1,93 Meter große gebürtige Belgraderin.

Jelena Delic ist die insgesamt zehnte Serbin in Diensten des VfB. „Ich hörte nur das Beste über die deutsche Bundesliga. Ich bin überzeugt, dass ich eine große Chance bekommen habe, mich sportlich, aber auch menschlich weiterzuentwickeln; neue Menschen, eine neue Kultur, neue Herausforderungen kennenzulernen. Eben alles, was eine Saison zum ersten Mal im Ausland spannend, aber großartig zugleich macht. Ebenso freue ich mich auf die Stadt Suhl und unsere Fans. Ich habe gehört, dass Suhl freundlich und offen gegenüber ausländischen Sportlerinnen ist und die Fans hier das Team bedingungslos unterstützen. Hier haben großartige Spielerinnen wie Suzanna Cebic gespielt, die ein großes Vorbild für viele Volleyballerinnen in Serbien ist.“

Suhls Head of Sports, Laszlo Hollosy, ist überzeugt vom zweiten Transfer für die Mittelblock-Position und freut sich auf die Zusammenarbeit: „Jelena hat eine tolle letzte Saison bei Roter Stern gespielt, ein Team, das eine große Historie mit vielen großartigen Spielern hat. Mit dem Gewinn von Pokal und Meisterschaft weiß sie, wie Erfolg schmeckt. Jetzt ist es an der Zeit bei uns den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen. Sie ist eine talentierte junge Spielerin, die es in einem volleyballbegeisterten Land wie Serbien bereits in die Nationalmannschaft geschafft hat. Dennoch bin ich überzeugt, dass sie noch viel Entwicklungspotenzial hat, das wir abrufen können, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Ich denke, ihre Verpflichtung wird eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, so Hollosy.

Jelena Delic wurde in den 25-köpfigen Nationalmannschaftskader für die Nations League berufen. Vom 1. Juni bis 2. Juli stehen Spiele in der Türkei, Brasilien und Kanada auf dem Programm. Am 28. Juni trifft Delic in Calgary auch auf die deutsche Auswahl.

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