Z4-Galerie Eisenacher stellt Werke aus

red
Maler und Grafiker Udo Eisenacher in seinem Atelier. Foto: privat

Das Jahr beginnt der Meininger Kunstverein Nekst am 28. Januar um 16 Uhr in der kleinen Z4-Galerie, Zwingergasse 4, mit 15 Kunstwerken von Udo Eisenacher.

Der in der Meininger Innenstadt lebende und arbeitende bildende Künstler Udo Eisenacher wird als Erster in diesem Jahr in der kleinen Galerie in der Zwingergasse ausstellen. Zu sehen sind unter anderem zwei Hochdrucke, die im Rahmen einer Bauhaus-Themenausstellung erstellt wurden: zum einen „Das Triadische Ballett“ in Udo Eisenachers Interpretation, zum anderen „Die Hippies vom Bauhaus“, eine künstlerische Reminiszenz an einen Lebensstil, der sich gegen überkommene bürgerliche Zwänge und Konventionen richtet. Weiterhin beinhaltet die Ausstellung zwei Drucke, die im Zusammenhang mit der Exhumierung der Dunkelgräfin entstanden und mehrere Akte und stark reduzierte Landschaften. Insgesamt werden 15 Unikate, Monotypien und Hochdrucke, nicht älter als maximal drei bis vier Jahre, gezeigt.

Auf Befragen erzählte Udo Eisenacher anschaulich, wie seine Kunstwerke entstehen, und gab interessante Einblicke in seinen Schaffensprozess: „Der erste Pinselstrich wird gesetzt und aus dem wird was. Ich arbeite an so einer Platte einen ganzen Tag. Manchmal auch länger. Ich sage immer, das ist so etwas, was manchmal nebenbei entsteht zum eigentlichen Arbeiten. Ich überlege mir davor nicht, was ich mache oder heute mach’ ich mal was ganz Dolles!“, beschreibt er sein Herangehen. „Es ist wie ein innerer Zwang. Ohne diese Tätigkeit fühle ich mich nicht wohl. Da ist immer noch diese Besessenheit, die mich antreibt. Öfter werde ich gefragt, wie ich das, was ich mache, einordnen würde. Keine Ahnung, sicherlich ist es eine Form des abstrakten Realismus. Ich möchte das zeigen, was man nur in meinem Innersten sehen kann, um etwas anderes geht es nicht.“ Die Vernissage am 28. Januar, 16 Uhr, wird vom jungen Künstler Gustav Kühn musikalisch begleitet.

Zu sehen ist die Ausstellung „15 x“ – Unikate, Monotypien und Hochdrucke von Udo Eisenacher – dann bis zum 19. Februar. Geöffnet ist die Galerie Freitag und Samstag 16 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung. Am Sonntag, 29. Januar, findet um 15 Uhr der erste Salonnachmittag des Jahres inmitten der Kunstwerke von Udo Eisenacher, statt. Die Philosophie-Dozentin Ghislaine Carle spricht über das Thema „Kunst und Zeit“.

In der Winterferienwoche bietet der Nekst-Verein drei kreative Workshops für Kinder und Jugendliche an. Termine sind der 13., 15. und 17. Februar, jeweils von 14 bis 16 Uhr, bei zwei Euro Kostenbeteiligung, in der Zwinger4-Galerie. Die Ferienkinder r zeichnen, experimentieren mit Farben, gestalten mit Wolle und anderen Materialien. Es zeigt sich also, dass Nekst in der kleinen Kunstgalerie Z4, die mittlerweile drei Jahre besteht, weiterhin impulsgebende Beiträge in Meiningens vitaler Kunst- und Kulturszene liefern wird. Kontaktieren kann man die Z4-Galerie und den Verein unter der Adresse Zwingergasse 4. , unter der Internetadresse www.nekstkunsthaus.de und bei Instagram zwinger4_nekstgalerie.

 

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