Meiningen - Die Kunst- und Kulturstadt Meiningen hat sich nach der Wende zu einem attraktiven Wohnort entwickelt. So sind unterdessen nicht nur Baugrundstücke für Eigenheime ein knappes Gut geworden, sondern auch attraktive Mietwohnungen. Ebenso heiß begehrt sind kleinere Wohneinheiten, beispielsweise für Polizei-Studenten, Klinik-Personal oder Auszubildende an der DRK-Rettungsdienstschule. Um den Bedarf decken zu können und vor allem Reserven an derartigem Wohnraum erschließen zu können, veranstaltete die Stadt im letzten Jahr sogar eine Art Wohnraumbörse. Das alles ist eine Erklärung dafür, warum auch bei der kommunalen Meininger Wohnungsbaugesellschaft (WBG), einem Unternehmen der Stadtwerke-Gruppe, die Leerstandsquote sehr niedrig ausfällt. „Zum 31. Dezember 2020 waren 95,7 Prozent aller WBG-Wohn- und Gewerbeeinheiten vermietet“, berichtet nicht ohne Stolz WBG-Geschäftsführer Volker Albrecht auf Anfrage von Meininger Tageblatt. Damit liegt man deutlich über dem Thüringer Durchschnitt von 91,8 Prozent. Nur wenige Städte im Freistaat Thüringen können einen geringeren Leerstand aufweisen.
Wohnen in Meiningen Kommunale WBG glänzt mit wenig Leerstand
Ralph W. Meyer 13.04.2021 - 16:58 Uhr