WM 2023 Oberhofer Bahn ist frisch vereist

Die WM vor Augen: Eismeister Daniel Javurek bei der Kontrolle der Kurvenradien. Foto: R. Knoll

Neuaufbau an den Fallbächen: Der WM-Eiskanal hat eine grundlegende Frischzellenkur erhalten.

Nach gut einwöchiger Vereisungspause kehrt die Oberhofer Rennschlittenbahn zurück in den Trainingsbetrieb. Ab Dienstag, 14 Uhr, stehen die ersten Fahrten auf der 1354,5 Meter langen Kunsteisbahn auf dem Programm. „Letztlich haben wir uns bewusst dazu entschieden, die Bahn mit Blick auf die bevorstehenden Weltmeisterschaften neu aufzubauen. Wir wollen allen Sportlern zum Saison-Höhepunkt die bestmöglichen Bedingungen bieten und haben auch an uns selbst einen hohen Anspruch“, sagt Jörg Peter, technischer Betriebsleiter des Zweckverbandes Thüringer Wintersportzentrum (TWZ) Oberhof. Ende Januar wird Oberhof zum vierten Mal Ausrichter einer Rennrodel-WM sein.

Die Mitteilung von der Neuvereisung der modernisierten Bahn rund drei Wochen vor der WM hatte in der Öffentlichkeit zunächst für Verwunderung gesorgt. Die WM-Organisatoren entkräfteten jedoch umgehend alle Fragen, ob die Kühlung der Eisschlange nicht optimal funktioniere und die WM möglicherweise gefährdet sei. Statt einer Ausbesserung an verschiedenen Stellen der Bahn entschied man sich schließlich für die Neuvereisung. „Dieser Vorgang ist keineswegs unüblich, da die richtige Bahnpräparation so wesentlich schneller und vor allem effektiver umgesetzt werden kann“, betont Peter.

In den vergangenen vier Tagen wurde die Anlage durch die Bahncrew bereinigt und die knapp drei Zentimeter dicke Eisfläche neu erzeugt. Im Winterbetrieb erfährt die modernisierte Kunsteisbahn täglich zwei Präparierungsphasen, welche die Eisbearbeitung sowie die technische Funktionalität beinhalten.

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