Wirtschaftsregion „Wir gewinnen stetig neue Mitglieder“

red

Seit Februar ist Susanne Lang neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Hochfranken (Regionalmarketingagentur der Landkreise Hof und Wunsiedel sowie der kreisfreien Stadt Hof). Im Frankenpost-Gespräch erzählt sie über die Herausforderungen, die ihr in den ersten Monaten begegneten. Außerdem spricht sie über die Dinge, die sie künftig noch anpacken möchte.

  Foto: /Lang, Susanne Wirtschaftsregion Hochfranken.jpg

Seit Februar ist Susanne Lang neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Hochfranken (Regionalmarketingagentur der Landkreise Hof und Wunsiedel sowie der kreisfreien Stadt Hof). Im Frankenpost-Gespräch erzählt sie über die Herausforderungen, die ihr in den ersten Monaten begegneten. Außerdem spricht sie über die Dinge, die sie künftig noch anpacken möchte.

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? Frau Lang, Sie sind seit Februar die neue Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Hochfranken e. V. Wie haben Sie die ersten Monate in dieser Position erlebt und was haben Sie und Ihr Team bereits erreicht?

In meinen ersten paar Monaten war es mir durch den Lockdown nicht möglich, persönliche Treffen zu haben. Egal ob Veranstaltungen, Mitgliedertreffen, Akquise oder Netzwerkarbeit – alles fand noch digital statt. Da ich aus dem Vertrieb komme und den persönlichen Kontakt gewohnt bin, war diese Phase sehr spannend für mich. Anfang des Jahres hat sich auch unser Team verändert. Es hieß also: neue Ideen bündeln und als Team zusammenfinden. Wir haben in den vergangenen Monaten viele Projekte angepackt, analysiert und dann optimiert. Denn gerade durch die Pandemie wurden die sozialen Medien und die Netzwerkarbeit immer wichtiger. Das ist ein laufender Prozess, in dem wir uns befinden. Die Aufgaben sind vielfältig, was uns als Team auch immer wieder motiviert. Denn wir können beobachten, wie wir stetig neue Mitglieder gewinnen und gemeinsam wachsen.

? Ausbildungsmessen vor Ort – wie die Hochfrankenstunden – konnten lange nicht stattfinden. Was macht sie gerade jetzt nach der Pause so wichtig?

Wir setzen sowohl für die Schüler als auch für die Unternehmen ein positives Signal. Wir zeigen, dass es auch unter diesen Umständen möglich ist, eine direkte Präsentation der Region und unserer vielfältigen Unternehmen umzusetzen. Trotz der Pandemie und den damit einhergehenden Veränderungen sind beständige Angebote und Veranstaltungen wie die Hochfrankenstunden notwendig. Hier können die Unternehmen und die Schüler zusammenkommen und sich vernetzen. Das ist eine Chance, die neben den digitalen Angeboten von enormer Bedeutung ist.

? Vor welchen Herausforderungen stand die Wirtschaftsregion Hochfranken e. V. bei der Organisation in Pandemiezeiten?

Die Schüler erhalten nach den Vorträgen der Unternehmen eine Hochfranken-Tasche mit unserem Karriereziel-Magazin und einem Notizbuch. Dieses Taschendesign haben wir zum Beispiel verändert, um regional zu produzieren. So konnten wir auch die durch die Pandemie aufgekommenen Lieferschwierigkeiten verringern und mit Unternehmen aus Hochfranken zusammenarbeiten. Außerdem nehmen heuer fast doppelt so viele Unternehmen teil, was auch die Absprachen umfangreicher gestaltet. Auch wegen strenger Regeln, sei es Kontaktverfolgung oder 3G-Regeln, gab es heuer einen höheren Aufwand. Unser Antrieb waren immer die Schüler. Sie haben in letzter Zeit einiges aushalten müssen, deshalb war dies für uns eine kleine Hürde und die Hochfrankenstunden bleiben ein Highlight in unserem Kalender. red