Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) meldete sich in der Sondersitzung nicht zu Wort. Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) signalisierte, dass die Landesregierung zu Unterstützung bereit gewesen wäre, um den Standort zu erhalten. Sie sprach von einem Vertrauensbruch, der ihrer Meinung nach vielleicht nicht so groß ausgefallen wäre, wenn die Arbeitgeberseite früh mit der Arbeitnehmerseite oder auch mit der Landesregierung gesprochen hätte. "Vor allem im Investitionsbereich hätten wir sicherlich Gutes tun können und Möglichkeiten ausschöpfen können, die wir haben."
Später konkretisierte sie auf eine Frage des Linke-Fraktionschefs Christian Schaft, dass wohl nötige Investitionen von rund 100 Millionen Euro im Raum standen, um den Standort zu erhalten. "Sicherlich hätten wir Möglichkeiten gefunden, in den Investitionspaketen eben auch unterstützend eingreifen zu können, also hier Fördermittel ablaufen zu lassen."