Ein stärkeres Engagement von Thüringer Unternehmen im Bereich Militärtechnik ist aus Sicht von Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) keine langfristige Lösung für Absatzprobleme einiger Branchen. „Die Rüstungsindustrie ist für Thüringen eine Übergangsstrategie“, sagte Boos-John in Erfurt. Allein in diesem Jahr würden in Deutschland 100 Milliarden Euro für Verteidigung ausgegeben. Deshalb sei es richtig, dass ein Teil dieses Geldes in Thüringen bleibe.