Wirtschaftsförderung KAG bringt frische Ideen aus Erfurt mit

Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen besuchte den Tag der EU-Förderprogramme in Erfurt – und will mit den Erkenntnissen hiesige Firmen besser unterstützen.

Vertreter der AG Wirtschaftsförderung sowie Kommunikation der KAG (von links): Andrea Zedler (TSK); Christin Ehrhardt (Stadt Suhl); Adriane Winkler (AG Wirtschaftsförderung KAG); Franziska Matz (Förderlotsin KAG); Stephan König (TSK); Anne Schlegel, (Kommunikation KAG) und Estelle Gutberlet (AG Wirtschaftsförderung KAG). Foto: Anne Schlegel

Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen hat den „Tag der EU-Förderprogramme“ des Europäischen Informationszentrums Erfurt genutzt, um ihre Ziele, Themen und Projekte einem breiten Fachpublikum via Vortrag und Informationsstand vorzustellen und neue Ideen für die regionale Entwicklung mitzunehmen. Die Erkenntnisse fließen direkt in die laufende Arbeit der gemeinsamen Wirtschaftsförderung ein, informiert KAG-Sprecherin Anne Schlegel.

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Konkrete Ansätze zur Unterstützung

Die Veranstaltung in Erfurt bot einen kompakten Überblick über aktuelle europäische Förderprogramme – ein Wissen, das für die Unternehmen und Kommunen im Oberzentrum Südthüringen zunehmend wichtig werden kann. „Gerade für eine Region, die sich durch hochspezialisierte industrielle Kompetenz auszeichnet, können EU-Programme wichtige Impulsgeber sein“, sagt Franziska Matz, Mitglied der gemeinsamen Wirtschaftsförderung und Förderlotsin der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft. „Wir konnten wertvolle Kontakte knüpfen und erste konkrete Ansätze identifizieren, wie wir unsere Unternehmen noch gezielter bei Forschung, Entwicklung und Transformation unterstützen können.“

Besonders hilfreich waren Best-Practice-Beispiele und konkrete Hinweise zur Antragstellung. Viele der präsentierten Projekte zeigten, wie europäische Förderlotsen, Innovationsnetzwerke oder Infrastrukturprogramme erfolgreich eingesetzt wurden, um regionale Stärken weiter auszubauen.

Für Südthüringen ergeben sich daraus neue Ansatzpunkte wie Programme zur Forschung und Entwicklung, die speziell für technologisch führende Unternehmen mit hohem Präzisionsanspruch relevant sind. Auch Fördermöglichkeiten für Digitalisierung, Automatisierung und grüne Transformation, die sowohl Glasbehälterindustrie als auch Präzisionsfertigung stärken, fanden bei der KAG besonders Gehör. Darüber hinaus profitierte die AG Wirtschaftsförderung von praxisnahen Hinweisen zur Antragstellung, insbesondere für Erstantragstellende – ein Wissen, das künftig unmittelbar in die Beratung regionaler Unternehmen einfließen wird. Die Gespräche vor Ort eröffneten neue Kontakte und vertieften den Austausch mit europäischen Förderstellen, Netzwerken und potenziellen Projektpartnern. Diese Erkenntnisse werden künftig in die Unternehmensbesuche, Beratungsangebote sowie den Aufbau eines strategischen Fördermittelmanagements einfließen.

„Mit den gewonnenen Einblicken können wir den Unternehmen in Oberhof, Schleusingen, Suhl und Zella-Mehlis noch zielgerichteter Türen öffnen – zu Fördermöglichkeiten, die Wachstum ermöglichen und die Innovationskraft Südthüringens europaweit profilieren,“ sagt Alexander Brodführer, Bürgermeister der Stadt Schleusingen und Vorsitzender der KAG.