Wirtschaft Thüringen will beim Erhalt von Streuobstwiesen helfen

Dutzende herabgefallene Äpfel liegen auf einer Streuobstwiese. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Kleinromstedt - Viele der oft mit alten Bäumen bestandenen Streuobstwiesen in Thüringen sind gefährdet. Das Land will Bauern und Naturschützern helfen, sie zu erhalten.

Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) stellte am Samstag in Kleinromstedt im Weimarer Land ein Konzept zum Schutz und zur Pflege der Streuobstwiesen vor. Damit gebe es erstmals einheitliche Standards für den Umgang mit diesen Biotopen. Daran sollen sich die Thüringer Naturschutzbehörden orientieren.

Derzeit existieren laut Umweltministerium über Thüringen verteilt noch etwa 10.000 Hektar Streuobstwiesen. Allerdings seien 75 Prozent dieser Flächen bedroht, weil sie kaum noch wirtschaftlich genutzt würden. Das Problem: Oft werde das Obst nicht mehr geerntet, die Flächen seien ungepflegt - Büsche und andere Pflanzen siedelten sich an. Zudem würden alte Obstbäume, die vergreisen, zu selten ersetzt oder richtige geschnitten. dpa

 

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