Erfurt - Zwar seien Anstiege in Ferienzeiten nicht ungewöhnlich, erklärte Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser am Dienstag. Doch die aktuelle Entwicklung an den Zapfsäulen scheine nicht nur temporär zu sein. Hintergrund sei die gedrosselte Fördermenge der OPEC-Länder sowie ein starker Dollar.

Hohe Kraftstoffpreise könnten den konjunkturellen Aufschwung dämpfen, warnte Grusser. So kämen vor allem auf Fuhr- und Busbetriebe, Taxi- und Mietwagenunternehmen, aber auch auf Bahn- und Fluggesellschaften höhere Kosten zu. Diese müssten oftmals an die Kunden weitergegeben werden, denen das Geld dann für Investitionen oder den privaten Konsum fehle. dpa