Hildburghausen - Das Wesen einer Podiumsdiskussion sollte eigentlich sein, dass zwei Meinungen aufeinanderprallen und die Vertreter der Verschiedenen Auffassungen nach Kompromissen suchen. Bei der Konferenz der Landtagsfraktionen der Grünen in Thüringen und Bayern zur Wiederbelebung der Werrabahn zwischen Eisfeld und Coburg gestern im Stadttheater Hildburghausen verlief die Diskussion etwas anders. Denn auf der Gästeliste standen ausschließlich Befürworter der Bahnverbindung zwischen Südthüringen und Oberfranken. Lediglich in Nuancen unterschieden sich ihre Auffassungen. So bremste etwa Ralf Pieterwas, Hauptgeschäftsführer der IHK Südthüringen ein wenig die Euphorie. "Der Lückenschluss der Werrabahn ist ein Projekt für die Zukunft. Ich gehe davon aus, dass vor 2025 kein Zug auf der Strecke fahren wird", erklärte Pieterwas.