In zweieinhalb Wochen werden wir schlauer sein, wenn der Entwurf des Südthüringer Regionalplans öffentlich wird – und damit auch die möglichen Vorranggebiete für die Windkraft in der Region. Und hier muss man nicht einmal zum Lager der Windradgegner oder dem der Befürworter gehören, um festzustellen, dass die Art und Weise, wie das Ziel von 1,7 Prozent der Fläche der Region den Regionalplanern übergestülpt wurde, regelrecht diktatorisch war. Argumente, dass pure Flächen-Prozente unsinnig sind, waren abgebügelt worden, Gegenvorschläge, stattdessen zum Beispiel nach installierter Leistung zu schauen, liefen ins Leere.