Nachdem die Regionale Planungsgemeinschaft die Gebiete für den möglichen Windkraftausbau bekannt gegeben hat, nehmen die Kritiken an diesen Plänen zu. Der Bau von Windkraftanlagen wird nicht folgenlos für Natur, Tierwelt und Menschen bleiben. Dessen ist sich Roland Burckhardt, Vorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu) Kreisverband Schmalkalden-Meiningen, sicher. Er blickt mit Sorge auf die Entwicklung in der Region. Aus seiner Sicht geht es dabei nicht nur um Veränderungen im Landschaftsbild, sondern auch um die Auswirkungen auf Lebensräume und ökologische Zusammenhänge. Er sorgt sich „nicht nur um die Menschen, die hier leben“, sondern ebenso um Tierpopulationen in Wald und Flur sowie um jene Arten, „die im Boden und in der Luft ihren Lebensraum verlieren“. Große Windkraftanlagen könnten aus seiner Sicht in empfindliche Naturkreisläufe eingreifen. Diese würden, so Roland Burckhardt, teilweise „unwiederbringlich zerstört“. Er appelliert daher an die zuständigen Behörden, bei allen Planungen genau hinzusehen, „Gnade walten zu lassen und auch den Schwächsten eine Stimme zu geben“. Denn, so seine Überzeugung: „Der Mensch kann ohne die Tiere nicht leben, das werde immer vergessen.“