Wer hätte es damals geahnt? Als sich 1987 zur Eröffnung der Bauerngalerie auf dem Suhler Ringberg die Politprominenz der DDR die Klinke in die Hand gab, schien das neue Haus ein Symbol staatlich geförderter Volksnähe zu sein – Kunst für und über die Landbevölkerung. Niemand konnte wissen, dass zweieinhalb Jahre später sowohl die DDR als auch ihre Galerie Geschichte sein würden.