Willensbekundung „Graf-von-Henneberg-Weg“ als Spange

Der Schleusinger Stadtrat unterstützt das Radwegprojekt mehrheitlich. Foto: dpa-Zentralbild/Martin Schutt

Die Verbindung zwischen dem Werra- und dem Ilm-Radweg soll künftig der „Graf-von-Henneberg-Radweg“ sein. Das wünscht sich die Mehrheit der Stadträte von Schleusingen und stimmt während der Mai-Sitzung für eine entsprechende Änderung der Route.

Schleusingen - Die Verbindung zwischen dem Werra- und dem Ilm-Radweg soll künftig der „Graf-von-Henneberg-Radweg“ sein. Das wünscht sich die Mehrheit der Stadträte von Schleusingen und stimmt während der Mai-Sitzung für eine entsprechende Änderung der Route. Die verlief bisher über den Schleusetal-Radweg und ist auch so im Thüringer Radverkehrskonzept 2.0 erfasst. Geht es nach den Schleusinger Stadträten wird das aber in Kürze geändert. Denn sie wollen das Projekt Graf-von-Henneberg-Radweg verwirklichen und mit ihm eine familienfreundliche Spange zwischen Werratal und Rennsteig schaffen. „Laut Machbarkeitsstudie ist das zwar mit finanziellem Aufwand verbunden, aber durchaus zu verwirklichen“, sagt Thomas Franz (SPD/Die Linke). Seine Fraktion wünscht sich eine Willensbekundung der Stadträte, „um ein Zeichen zu setzen“, sagt er. Die ebenfalls am Projekt beteiligte Stadt Suhl – aber auch das Landratsamt Hildburghausen sollen über den Beschluss informiert werden. Nachdruck wolle man damit dem Vorhaben verleihen.

„Ich find’s gut“, sagt Beigeordneter Jörg Zinn. Tino Kortum (Freie Wähler Schleusingen) allerdings hätte lieber einen gemeinsamen Beschluss aller Beteiligten. „Das hätte eine andere Strahlwirkung!“ Bürgermeister André Henneberg informiert, dass der Antrag auf Routenänderung in Arbeit sei. „Der Landkreis steht dahinter. Doch eine Willensbekundung tut uns nicht weh!“ Sie wird beschlossen. Mehrheitlich.

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