In den letzten Jahren ist der Verein Provinzkultur immer experimentierfreudiger geworden. Mit dem Lesekonzert am vergangenen Samstag bewiesen die Akteure auf der Bühne: Man muss nicht unbedingt singen zur Musik, man kann auch sprechen, und daraus wird noch lange kein Sprechgesang, der seine Wurzeln im 19. Jahrhundert hat. Es ist vielmehr ein Zwiegespräch von zwei Instrumenten, in diesem Fall einer Gitarre und einer Stimme. Und dieses Genre des Lesekonzertes haben Daniela Danz und Falk Zenker zu ihrem ganz eigenen Stil erkoren.