Wild war der Renner 600 Bratwürste und Feuerwerk bis Neuhaus

Norbert Kleinteich

Der Herbstmarkt in Oberweißbach zog Besucher aus der ganzen Region an. Zum Abschluss gab es noch ein Feuerwerk.

Oberweißbach - Nach dem Historischen Markt im August gab es nun am vergangenen Samstag mit dem Herbstmarkt auf dem Oberweißbacher Kirchberg eine neue Initiative vom Waldimbiss und dem Wikingerclan der Eiswölfe rund um den Fröbelturm.

Es war ein ständiges Kommen und Gehen von Besuchern aus nah und fern. Die fanden ein reichliches Angebot der vielen Händler vor, die sich hier mit ihren Ständen ausgebreitet hatten.

Eine Vielfalt von handwerklichen Produkten verschiedenster Art und Materialien, von feinsten Tüchern, hölzernen Spielsachen und Gebrauchsgegenständen inmitten eines herbstlichen Gefildes prägten ein typisches Flair entsprechend der Jahreszeit. Eine Auswahl von Kinderkleidung, Körben, Taschen, Schafwolle, Kosmetik, Accessoires und Schmuck aus Kork, Honig, Met und vieles mehr. Aus dem Fröbelhaus wurden Kräuter, Tees und Räucherware angeboten.

Und dann war natürlich auch die Versorgung, die bei so einem Markt nicht fehlen darf. Von Zuckerwatte, Waffeln und schokolierten Früchten bis Bratwürsten, kalten und heißen Getränken hielten die Organisatoren für Alt und Jung einiges bereit. Da waren beispielsweise Angelika Bauer und Christiana Neupert das Team an der Wunder Bar Andreas Czordas am Grill, die standhaft bis zum Schluss nach 18 Uhr aushielten.

Wild war der Renner

Andreas Czordas hatte gut 600 Bratwürste gebraten, von denen die Wildbratwürste der Renner und deshalb vorzeitig ausverkauft waren. Eigentlich hatten die Organisatoren auf die Zusagen für die Angebote von Spezialitäten wie von der Straußenfarm gehofft. Leider sagten die Anbieter kurzfristig ab.

Das Finale an diesem Samstag vor dem Reformationstag präsentierte Jörg Heyn am Abend. Für manche Besucher zwar etwas kurz, aber für die Marktgäste etwas Besonderes, erhellte sein von ihm gesponsertes Feuerwerk kurz nach 18 Uhr dann Himmel über dem Fröbelturm, was man weithin, sogar aus Neuhaus erkennen konnte.

Zu den Gästen zählte auch der Ortsteilbürgermeister der Fröbelstadt Frank Müller (Freie Wähler). „Es ist eine schöne Sache. Ich freue mich, dass das Wetter ausgehalten hat. Dass, wenn sie schon so einen Aufwand betrieben haben, das auch funktioniert“, sagte er. Es stehe viel Arbeit dahinter und es sei schön, wenn es belohnt wird. Das wäre eine gute Sache.

Anita Neupert und Melanie Köhler von den Organisatoren zeigt sich wieder als unschlagbares Team, das von vielen Helfern unterstützt wurde. „Es war so wie wir es uns vorgestellt und gewünscht haben. Es waren viele nette Leute da, es gab viele nette Gespräche, Kunden und Händler waren zufrieden“, sagte Anita Neupert. Die Händler hätten ihr übereinstimmend mitgeteilt, dass sie wiederkommen möchten. Das spreche für die Veranstaltung.

Ein großes Dankeschön geht dementsprechend an ihre Familien, Freunde, Feuerwehr, Bauhof, Jörg Heyn und alle Händler, legte Anita Neupert nach. Beim Feuerwerk und beim Lampionumzug seien ihnen die Tränen gekommen. Es wären über 1000 Leute mit Kindern über den Tag dagewesen. Das größte Dankeschön sagte sie Melanie Köhler, als ihre seelenverwandte und unermüdliche Freundin.

 

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