Keine großen Ausreißer bei den Temperaturen, und mit einer Durchschnittstemperatur von minus 3,3 Grad Celsius lag der Januar nahezu im Bereich des klimatologischen Mittels. Während es in den umliegenden, tieferliegenden Regionen flächendeckend etwas zu kalt war, gab es hier oben eine leichte positive Abweichung von plus 0,3 Grad. Dies ist leicht zu erklären. In der Mitte des Monats hatten wir unter Hochdruckeinfluss über weite Strecken eine sogenannte Inversionswetterlage – das heißt eine Temperaturumkehr, in der Höhe war es wärmer, als in den unteren Lagen, als Resultat über den Monat gesehen dann diese unterschiedlichen Differenzen zu den klimatologischen Mittelwerten. Als beachtenswert kann man auch bezeichnen, dass über den gesamten Monat eine geschlossene Schneedecke lag, das hatten wir zuletzt im Januar 2021. Natürlich, von der Schneehöhe selbst war es nicht überragend und der halbe Meter wurde nicht tangiert. Man wird aber immer bescheidener und im vergangenen Januar gab es deutlich mehr Tage an denen Langlauf möglich als in den Jahren zuvor. Wettertechnisch gab es keine großen Aufreger, ein eher ruhiger Wintermonat. Aber eben ein Wintermonat – wo Schneefall nichts Ungewöhnliches ist, auch wenn es mengenmäßig mal etwas mehr wird. Man hat jedoch das Gefühl, dass die Resilienz gegenüber solchen „Witterungsunbilden“ immer geringer wird.