Grabfeld-Wolfmannshausen - Rund 120 000 Imker gibt es in Deutschland. Einer davon ist Manfred Mock aus Wolfmannshausen, der seine Hobby mit großer Leidenschaft betreibt. Zu DDR-Zeiten begeisterte ihn Albert Günther aus seinem Heimatort für das anspruchsvolle Hobby. Eine Unterkunft für die Bienen hat er damals in einem ausgedientem Bauwagen eingerichtet. "Den Honig habe ich in der Eiersammelstelle abgegeben und mir so ein wenig Geld dazuverdient", erzählt er. Doch aus beruflichen Gründen musste er mit der Wende 1990 die Imkerei aufgeben - bis vor einigen Jahren, als er in den Ruhestand ging. Das Interesse an den kleinen, nützlichen Insekten flackerte sofort wieder auf. Auch der Bauwagen für die Bienenkästen war noch vorhanden, lediglich das Dach musste Manfred Mock erneuern. "Vor drei Jahren habe ich mit zwei Völkern mit der Imkerei wieder angefangen - inzwischen sind daraus 15 Völker geworden. Während der Erntezeit muss ich sehr viel Zeit investieren. Neben der Imkerei züchte ich Königinnen. Das Hobby bereitet mir Freude und ist zudem nützlich. Ohne Bienen gäbe es keine Bestäubung, die letztlich dafür sorgt, dass ausreichend Lebensmittel zur Verfügung stehen. Durch eine sorgfältige und gezielte Ernte erziele ich eine hohe Qualität bei dem von mir hergestelltem Honig. Zu kaufen gibt es ihn übrigens im Hofladen von Heidrun Kellermann in Bibra und in der Bäckerei Fiedler in Waldau", berichtet der engagierte Züchter Manfred Mock.