Wasungen - Das Aufbegehren gegen die Südlink-Trasse, welche die Firma Tennet GmbH durch den Freistaat bauen will, nimmt kein Ende. Gestern Abend beschäftigte sich mit der Thematik der Gemeinderat von Wahns. Man darf davon ausgehen, dass sich auch das Gremium per Resolution gegen das Vorhaben aussprechen wird. Zumal die Vorderrhöngemeinde nach jetzigen Planungen das Epizentrum darstellt. Oder wie Christoph Friedrich von der Bürgerinitiative "Keine Stromtrasse zwischen Rhön und Rennsteig" es kürzlich zur Einwohnerversammlung in Friedelshausen formulierte: "Der Ort könnte der Mittelpunkt des europäischen Stromhandels werden." Mit Wahns wäre es aktuell die fünfte von insgesamt elf VG-Kommunen, die Flagge zeigt und sich für die Bewahrung und den Schutz der Heimat mit seinen Kultur- und Naturlandschaften einsetzt.
Werra-Bote Südlink-Planungen stoßen auf kommunalen Widerstand
Redaktion 29.11.2016 - 00:00 Uhr